Propolis für Hunde

Propolis für Hunde – seit Jahrtausenden hilfreich

Jeder weiß, was Honig ist, kennt seine Verwendung als Nahrungsmittel, weiß um die Vorteile und kennt die Produktionsstätte „Bienenstock“. Verglichen damit wissen nur wenige, was Propolis ist – neben den effizienten Blütenpollen ein weiteres von Bienen hergestelltes Produkt. In diesem Artikel geht es um Propolis für Hunde. Du erfährst, was Propolis überhaupt ist, wie es angewandt wird und bei was es eingesetzt wird.

Propolis für Hunde – schon immer da?

Alte Zivilisationen kannten und nutzten Bienenerzeugnisse als Nahrungs- oder als Zusatzmittel. Medizinische Artefakte der chinesischen, tibetischen, ägyptischen, römischen und vielen anderen Zivilisationen sind reichlich vorhanden und in ihrer alten Literatur finden sich zahlreiche Formulierungen, die auf Honig, Propolis, Pollen und manchmal sogar Bienen selbst basieren.

Während Honig im Lauf der Geschichte immer im Fokus der Lebensmittelforschung lag, nahm das Interesse an anderen Bienenerzeugnissen erst in den letzten Jahrzehnten zu. Jeder weiß darum, dass Bakterien den Kampf gegen Antibiotika gewinnen könnten. Deswegen raten Experten den Medizinern dazu, Antibiotika nur sehr sparsam und im äußersten Notfall zu verschreiben. Glücklicherweise machen das heute viele Ärzte auch.

Natürlich – verschreibt dein Tierarzt deinem besten Freund ein antibiotisches Medikament, dann solltest du das unbedingt so verabreichen, wie es der Tierarzt verordnete. Es geht in diesem Artikel nicht darum, Medizin zu verteufeln, sondern einfach nur um ein Bienenerzeugnis, welches früher (und auch heute) vom Mensch und für seine Haustiere vermehrt genutzt wird.

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Propolis für Hunde
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Was ist Propolis?

Honigbienen sammeln Harze von einheimischen Bäumen und Sträuchern, kehren in den Bienenstock zurück und vermischen sie mit Bienenwachs, Pollen und Speichel, um Propolis herzustellen. Typischerweise besteht Propolis aus 50% Baumharz, 30% Bienenwachs, 20% Pollen, Speichel, Enzymen und Ölen. Bienen verwenden es im Bienenstock für hauptsächlich antibakterielle Zwecke. Hin und wieder dient es den Tieren dazu, kleine Reparaturen auszuführen, doch im Grunde kleistern sie alle Öffnungen, Ritzen, Fugen oder Fremdkörper mit dem auch als Bienenkitt bezeichneten Propolis ein. So gelingt es ihnen, sich Bakterien, Keime, Viren und Pilze fernzuhalten.

Erstaunlicherweise gibt es in einem Bienenstock kaum schädliche Mikroorganismen. (Abgesehen natürlich von einigen Plagegeistern, wie der Varroa-Milbe). Umso bemerkenswerter, wenn du bedenkst, dass im Inneren eines Stocks perfekte Bedingungen für Erreger herrschen.

Die chemisch-biologische Struktur von Propolis ist relativ komplex. Es enthält Hunderte von Verbindungen, die je nach der weltweiten Ursprungsregion variieren, da 50% ihrer Zusammensetzung aus den Harzen der lokalen Pflanzen in der Nähe des Bienenstocks stammen. Auch die zyklischen Wetter- und Umweltbedingungen beeinflussen Art, Konzentration und Anzahl der verschiedenen chemischen und biologischen Komponenten in ihrer Zusammensetzung. Im Breitspektrum enthält Propolis Polyphenole, einschließlich Phenolsäure, Aminosäuren, Flavonoide, einschließlich Pinocembrin, Galangin, Pinobanksin, Kaffeesäure und Kaffeesäurephenethylester, Wasserstoffperoxid und Methylglyoxal. Darüber hinaus sind Mineralien wie Magnesium, Nickel, Eisen, Kalzium und Zink vorhanden.

Die Bedeutung der Insektenbiologie in Zusammenhang mit Propolis

Propolis hat im Bienenstock erwiesenermaßen signifikante antibakterielle, antimykotische und krankheitsvorbeugende Eigenschaften. Ganz spannend ist in diesem Zusammenhang die sogenannte „soziale Immunität“. Dabei handelt es sich um strategische Maßnahmen, um ein Insektenvolk vor Parasiten und schädlichen Mikroorganismen zu schützen. Kurz gesagt, bedeutet das, dass die einzelnen Individuen sich zusammenschließen, sie vereinigen sich – auch wenn das den Einzelnen schwächt. Diese soziale Immunität beschreibt Mechanismen und Maßnahmen von individuellen Organismen, die dicht beinander leben. Wir Menschen nutzen Impfungen – auch für unsere Haustiere -, wir richten immer mehr Handwaschstationen ein, wir husten in die Armbeuge und achten auf Lebensmittelfrische.

Seit Jahrtausenden ist Propolis die soziale Immunität bei den Bienen. Durch das Einkleistern der Eingänge mit Propolis verhindern Bienen, dass Krankheiten und Parasiten in den Bienenstock gelangen. Sie verwenden es in der gesamten Bienenstockstruktur, um das Wachstum von Pilzen und Bakterien zu hemmen. Wenn Eindringlinge wie Mäuse oder kleine Reptilien in den Bienenstock eindringen, sterben und nicht entfernt werden können, „mumifizieren“ Bienen den Leichnam, indem sie ihn mit Propolis umhüllen. Dies verhindert die Zersetzung des toten Tieres, verhindert das Wachstum von schädlichen Bakterien und Pilzen und die damit verbundenen toxischen Gerüche.

Propolis Tropfen Hund
Nele schleckt sich nicht mehr ab.

 

Propolis hat ein hohes allergenes Potenzial. Teste erst vorsichtig aus, ob dein Hund allergische Reaktionen zeigt. Ein Tropfen genügt, um dies herauszufinden. Bei Irritationen die Haut betreffend bitte nicht mehr anwenden!

Propolis für Hunde – Anwendungsmöglichkeiten

Propolis für Hunde hat sich in der Zahnpflege als sehr effektiv erwiesen. Der Aufbau von Zahnbelag und Zahnstein an Zähnen und Zahnfleisch ist die Ursache für eines der größten Gesundheitsprobleme für Hunde.

Kleiner Tipp von mir: Propolis ist wirklich sehr klebrig. Deswegen solltest du es nur dort auftragen, wo es hin soll. Ich persönlich nehme entweder ein Wattestäbchen oder mische es in einem eigens dafür angeschafften Behältnis mit etwas Olivenöl, dann klebt es nicht mehr ganz so extrem.

Noch ein kleiner Tipp: Propolis für Hunde ist ideal, wenn der Hundefreund gerne an sich rumschleckt – so wie unsere alte Hundedame Nele. Die kann sich mit Hingabe stundenlang am Vorderlauf schlecken. Teilweise war die Haut schon gerötet und kein Mittelchen hat geholfen. Bis Propolis ins Haus kam. Der Vorderlauf wurde mit dem Bienenkitt beträufelt – und Nele schleckte nicht mehr.

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Kommentare

  1. Hallo Agnes,

    ja, du kannst die Tropfen direkt oder mit Futter geben, doch zuvor solltest du unbedingt testen, ob dein Hund allergisch ist. Ich mache das jedesmal aufs Neue, da sich Allergien auch entwickeln können. Dazu tröpfele ich einen winzigen Tropfen auf den Schenkel und beobachte diese Stelle erst mal genau. Eine meiner Hundemädels hat eine Bienenstichallergie, deswegen bekommt sie gar kein Bienenprodukt. Und bei den anderen beiden teste ich es so immer erst aus, bevor sie es über das Futter bekommen.

    Berichte gerne, wie es geholfen hat, falls du es nutzen wirst.

    LG

    Martina

  2. Hallo, deinen Artikel über Propolis finde ich sehr hilfreich. Ich möchte es gerne bestellen, aber zuvor habei ich noch zwei Fragen.
    Kann ich die Tropfen auch oral oder übereits das Futter verabreichen? Wie lange und in welcher Dosierung gibst du es?
    Vielen Dank vorab und liebe Grüße

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