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Sodbrennen beim Hund
Hundekrankheiten

Sodbrennen beim Hund

Sodbrennen beim Hund, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
Sodbrennen beim Hund, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Ein kleines, großes Problem ist Sodbrennen beim Hund. Diese spezielle Form der Hundekrankheiten dürfte den meisten Menschen aus eigener Erfahrung bekannt sein, leider sind unsere vierbeinigen Freunde auch davor nicht gefeit. Glücklicherweise betrifft das brennende, schmerzhafte Phänomen unsere Hunde nicht ganz so oft wie uns Menschen, doch ein Hund, der unter Sodbrennen leidet, „leidet“ tatsächlich.

Im folgenden Artikel geht es um das, was einst in der Humanmedizin als „Pyrosis“  bezeichnet wurde. Pyrosis stammt aus dem Griechischen und steht für „Feuer“. Heute ist im Fachjargon vom „gastroösophagealen Reflux“ die Rede, wenn es um Sodbrennen geht. Wenn du selbst unter Sodbrennen leidest, ist vielleicht dieser Artikel über Reflux hilfreich, es handelt sich um eine wissenschaftliche Publikation.

Wir schauen uns an, welche Symptome Sodbrennen beim Hund verursacht, wie zeigt er an, dass der obere Magen bis hoch zur Speiseröhre schmerzt? Wir werfen auch einen Blick auf die Ursachen, denn nur die Symptome zu behandeln, ist letztendlich nutzlos – wie bei jeder Erkrankung. Auch die Diagnose und natürlich die Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten nehmen wir im folgenden Artikel unter die Lupe. Zu guter Letzt werfen wir noch einen Blick auf einige Hausmittel, von denen eines ganz besonders hervorsticht.

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Es versteht sich von selbst, dass ernste Erkrankungen des Hundes in tierärztliche Hände gehören! Dieser Artikel über Sodbrennen beim Hund beziehungsweise Reflux dient der reinen allgemeinen Information – der Tierarzt klärt über die richtige Behandlung auf den Patient zugeschnitten auf.  

Sodbrennen beim Hund – Die Symptome

Hunde äußern die brennenden Schmerzen des Sodbrennens häufig mit hektischem Leerschlucken, wobei sie zeitgleich alles ablecken. Dabei kommt es meist zu einem vermehrten Speichelfluss, zu Aufstoßen und/oder zu Würgebewegungen. Einige Hunde beginnen regelrecht zu „schmatzen“, andere erbrechen eine schaumartige Substanz. In der Folge leiden manche Hunde unter einem wechselnden Appetit, mal mögen sie ihr Futter, mal nicht. Direkt nach dem Füttern zeigen einige Hunde deutlich an, dass sie sich unwohl fühlen, es kann jedoch auch erst Stunden nach dem Füttern zu Sodbrennen kommen.

Letztendlich muss ein Tierarzt feststellen, ob es sich um Sodbrennen beim Hund handelt, ob vielleicht andere Erkrankungen vorliegen, die diese Symptomatik auslösen oder ob der Grund von einem krankheitsbedingten Magenproblem verursacht wird.

Amy und ihr Sodbrennen

Bei meinem eigenen Hund Amy kam es immer in der Nacht zu regelrechten „Sodbrennen-Anfällen“. Sie schleckt alles ab, bewegte sich dabei hektisch hin und her. Hörte sie kurz auf, alles abzulecken, schluckte sie leer. Wir sind beim ersten Mal voller Sorge mit ihr in die Tierklinik gefahren, wo man uns schnell beruhigen konnte. Der Hund hat Sodbrennen!

Da beim Sodbrennen Magensäure in die Speiseröhre läuft, ist vorstellbar, was die scharfe Säure an der zarten Schleimhaut der Speiseröhre anrichten kann. Deswegen sollte Sodbrennen immer sofort behandelt werden, und wenn es mit Gras fressen lassen oder Heilerde verabreichen durchgeführt wird. Allerdings ist das beste Sodbrennen natürlich das, welches gar nicht erst auftritt. Glücklicherweise gibt es hier ein ausgezeichnetes Hausmittel, welches durch seine Schleimbildung die überschüssige Säure bindet und es so erst gar nicht zu einem „Hochsteigen“ kommt: Ulmenrinde – dazu später mehr.

Sodbrennen beim Hund - das Verdauungssystem.
Sodbrennen beim Hund – das Verdauungssystem.

Das Bild zeigt anschaulich den Weg, den die Nahrung nach der Futteraufnahme nimmt. Und hier fällt gleich der erste Unterschied zu uns Menschen auf, denn während unsere Speiseröhre nahezu senkrecht verläuft (beim Sitzen und Stehen), nimmt die Speiseröhre des Hundes einen fast waagerechten Weg. Somit sollte der Muskel, der am Eingang des magens sitzt, schon funktionieren, denn ansonsten würde ein Überschuss an Magensäure oder gar der Mageninhalt immer gleich zurück in die Speiseröhre laufen – ein unangenehmer Gedanke.

Die Ursachen des Reflux

Während beim Zweibeiner die Ursache meist in etwas zu viel Nahrungsaufnahme, der ein oder anderen Zigarette oder dem Gläschen Alkohol zu finden sind, liegt das beim Hund anders. Hunde rauchen nicht, konsumieren keinen Alkohol, können dafür aber genau wie Menschen an einem Zwerchfellbruch leiden, der ebenfalls zu Reflux führt. Doch die Ursachen für Sodbrennen beim Hund liegen nicht direkt beim Zwerchfellbruch, sondern haben andere Ursachen. Dennoch ist es natürlich wichtig, einen Hund mit Reflux zur sicheren Diagnose gründlich untersuchen zu lassen, dazu später mehr. Die Ursachensuche ist also nicht ganz so einfach, deswegen schauen wir am besten nach, wie es normalerweise sein sollte

Der normale Weg der Nahrung

Ein Blick auf die Magensäure des Hundes zeigt, dass diese sehr sauer ist. Da Hunde Fleischfresser sind, muss die Magensäure diesen hohen Säuregehalt aufweisen, damit am Fleisch anhaftende Keime vernichtet werden. Im Normalfall verläuft der biologische Prozess folgendermaßen ab:

  • Die zerkaute Nahrung gelangt über die Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen.
  • Es wird vermehrt Magensäure produziert, um die Nahrung aufzuspalten.
  • Ein Schließmuskel (Sphinkter) am Eingang des Magens sorgt dafür, dass die Nahrung im Magen bleibt.
  • Am unteren Ausgang des Magens ist ein weiterer Schließmuskel (Pylorus) aktiv, damit die Nahrung nicht zu früh den Magen verlässt.
  • Der Magen walkt die Nahrung durch und gibt sie an den Zwölffingerdarm weiter.

Beim Sodbrennen hingegen funktioniert der obere Schließmuskel nicht oder nur eingeschränkt. Das führt dazu, dass sowohl die Nahrung als auch die Magensäure zurück in die Speiseröhre laufen kann.

Der Magen empfängt falsche Signale = eine Ursache von Sodbrennen

Hin und wieder kommt es vor, dass dem Magen eine Futteraufnahme signalisiert wird, obwohl gar keine stattfindet. Er beginnt mit der Produktion der Magensäure, um gewappnet zu sein. Von hier an ist es nur noch ein kleiner Schritt zum Sodbrennen beziehungsweise zum „Gastroösophagealen Reflux“. Hier kommt es zu einem unkontrollierten Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre.
Während beim Menschen die Ursachen des sogenannten „Reflux“ häufig bekannt sind, ist das bei Hunden nicht unbedingt gleich ersichtlich. So kann etwa das „Barfen“ – also die Fütterung von Rohkost – bei manchen Hunden Sodbrennen auslösen, insbesondere, wenn sie diese Fütterungsform nicht gewohnt sind. Um also Beschwerden wie Sodbrennen beim Hund während einer Futterumstellung auszuschließen, sollte diese tatsächlich über einen Zeitraum zwischen zwei und drei Wochen eingeplant werden.

Auch Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente oder Stress kommen als auslösende Faktoren in Betracht. Junge Hunde leiden übrigens häufiger an Sodbrennen als ältere Tiere.

Hund Reflux
Es kann schon schmerzen, dieses Sodbrennen!

Die Diagnose von Sodbrennen beim Hund

Kommt es häufig zu den genannten Symptomen oder leidet der Hund regelrecht unter den Krankheitsanzeichen, kann der Tierarzt eine Ösophagoskopie (Speiseröhrenspiegelung) oder eine Gastroskopie (Magenspiegelung) durchführen. Damit lässt sich erkennen, ob die Schleimhaut Veränderungen zeigt oder welche Ursachen sonst eventuell infrage kommen könnten.

Ansonsten beruht die Diagnostik häufig auf den Aussagen des Hundehalters und der allgemeinen Untersuchung des Hundes. Gelegentliches Sodbrennen ist kein Grund zur größten Sorge, doch das Fütterungsverhalten und das gesamte Umfeld sollte schon beobachtet werden. Vielleicht stibitzt der Hundekumpel das Katzenfutter aus Nachbars Garten und verträgt es nicht? Eventuell bekommt er Knochen oder Leckerlis, die ihm nicht bekommen? Oder es stresst ihn etwas, was seinem empfindlichen Magen zur ungewollten Höchstleistung anregt? Auch hier zeigen sich Ähnlichkeiten mit menschlichem Sodbrennen. Auch bei uns Menschen kann Stress zu Sodbrennen führen, der Magen arbeitet also wie wild, um Magensäure zu produzieren, obwohl es keinen Grund dafür gibt. Lässt jetzt noch der Pförtner seine Muskeln erschlaffen, schießt die Magensäure in die Speiseröhre.

Hausmittel gegen Sodbrennen bei Hunden

Vielen Hunden hilft es, Gras zu fressen. Bei einigen beendet das Gras-fressen die Symptome, bei anderen führt das allerdings zu Erbrechen. Wenn sich das Sodbrennen deines Hundes mit Gras beschwichtigen lässt, solltest du ihn nach Möglichkeit nicht das Gras neben der vielbefahrenen Straße kauen lassen, sondern kaufst ihm bestenfalls Katzengras.

Auch hartes, vollkommen getrocknetes Brot ist eine Option, zumindest bei den Hunden, die nicht allergisch auf Getreide reagieren. Naturjoghurt im Futter kann ebenfalls die aufgebrachte Magenschleimhaut beruhigen, allerdings mögen das nicht alle Hunde. Viele Hunde sprechen auf Heilerde ganz gut an. Das sicher effektivste Mittel ist die amerikanische Ulmenrinde. Sie bildet Schleimstoffe aus und sorgt langfristig für eine Beruhigung.

Akutes Sodbrennen beim Hund lindern

Wie schon angesprochen, hilft bei vielen Hunde Gras. Wenn dein Hund unter akutem Reflux leidet, lass ihn Gras fressen, sofern er das möchte und verträgt. Alternativ verabreiche ihm mit einer kleinen Spritze ohne Nadel entweder Heilerde oder Ulmenrinde, wobei Letzteres eher als präventive Maßnahme geeignet ist. Hunde, die regelmäßig Ulmenrinde bekommen, leiden nicht mehr so häufig (bis gar nicht) unter Sodbrennen. Diese Erfahrung konnte ich mit meiner Hundedame Amy selbst machen, denn seit sie das Pulver der amerikanischen Rotulme bekommt, haben sich ihre Anfälle an Reflux in Wohlgefallen aufgelöst.

Amy litt öfter mal unter Reflux.
Amy hatte Sodbrennen.

Präventiv gegen Reflux beim Hund vorgehen

Mit Ulmenrinde lässt sich eine wirksame Vorbeugung gegen Reflux / Sodbrennen beim Hund erreichen. Die Wirkstoffe, die im nächsten Absatz beschrieben werden, schaffen es, die aufgebrachte Magensäure zu beruhigen beziehungsweise wird sie gebunden.

Mit Ulmenrinde den Magen schützen

Die pulverisierte Rinde der „Ulmus rubra“ – besser bekannt als Rot-Ulme – ist ein uraltes Heilmittel mit einer ausgezeichneten Wirkung auf Hunde mit Sodbrennen. Die in Kanada und Amerika beheimatete Pflanzengattung punktet mit zahlreichen Inhaltsstoffen, die ihre Wirksamkeit erklären.

So enthält Ulmenrinde etwa Polysaccharide, die sich in Verbindung mit Wasser zu einer gelartigen Substanz wandeln. Dieser Schleim wirkt schützend und zugleich beruhigend auf die empfindlichen Magenschleimhäute ein, indem er sie wie ein Film überzieht. In einem tiefgehenden Extra-Artikel über Ulmenrinde für Hunde findest du alle Informationen über das Naturheilmittel.

Zudem enthält die Ulmenrinde ( englisch: Slippery Elm Bark) neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen noch etliche Bitter- und Gerbstoffe, die sich positiv auf die Magenschleimhaut auswirken können.

Die krampflösenden, entzündungshemmenden und beruhigende Wirkung ist gerade bei Hunden mit Sodbrennen durch zahlreiche Erfahrungsberichte belegt. Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, solltest du deinem Hund bei der ersten Anwendung nur eine kleine Dosierung verabreichen, um eine mögliche Allergie (sehr selten) auszuschließen.

  • 10 ml pro 10 Kilo Körpergewicht – 2 x täglich

Wie wird Ulmenrinde verabreicht?

2 Gramm Ulmenrinde werden in 125 ml Wasser aufgelöst. Entweder du kochst das Ganze kurz auf oder du lässt es quellen. Hier auf dieser Seite findest du eine genaue, bebilderte Anleitung, wie du Ulmenrinde zubereitest.

Meine Empfehlung:

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Wichtig!
Alle bereitgestellten Informationen auf tierisch-gesundes.de sind ausschließlich informeller Natur. Sie ersetzen keineswegs den Tierarzt!

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